Geruchsneutralisierung

Mit dem Begriff Geruchsneutralisierung werden unterschiedliche Verfahren bezeichnet, die unangenehme Gerüche bekämpfen. Dabei wird unterschieden zwischen Verfahren, die bestehende Gerüche aus der Luft neutralisieren, indem die Geruchsmoleküle in ihrer Struktur zerstört oder isoliert werden und Verfahren, die die Ursache der unangenehmen Gerüche beseitigen. Die Verfahren zur Ursachenbekämpfung von Geruchsbelästigung werden auch „Geruchskiller“ genannt, während die Geruchsneutralisierung bereits verströmter Geruchsmoleküle oftmals auch mit Raumsprays, („Air Cleaner“ oder „Air Sanitizer“) durchgeführt wird.

Ob Messie-Wohnung, Raucher-Lounge oder -wohnung, Tierhortung („animal hoarding“) oder Leichenfundort – die Gründe, warum ein Zimmer oder eine Wohnung auch nach dem Auszug des Vormieters noch unangenehm riecht, könnten unterschiedlicher nicht sein. Beim Rohrbruch im Mehrfamilienhaus können Gerüche entstehen, ohne dass die Bewohner irgendeine Schuld für die Ursache trifft. Manchmal ist auch nur ein nicht fachmännisch sanierter Wasserschaden, ein ausgelaufener Blumentopf oder das Fondue vom letzten Silvester schuld daran, dass im Raum ein unverbesserlicher Mief hängt.

Die Ursache dafür, dass „es stinkt“ sind fast immer organische Stoffe. Auch Bakterien und Pilze kommen als Geruchsquelle in Frage. Das von uns eingesetzte Verfahren basiert auf der Kaltverneblung eines für Menschen unschädlichen Polymers, das die Struktur von Bakterien, Pilzen und anderen organischen Stoffen physikalisch aufbricht – die Geruchsmoleküle werden neutralisiert und der Geruchsherd ist nachhaltig beseitigt.